Grüner Leguan (Iguana iguana)

Mit knapp 2 Metern gehört der Grüne Leguan zu einem der Großen in der Familie der Leguane. Die Männchen sind wie bei vielen Tieren die imposanteren, größeren und haben im Gegensatz zu den Weibchen auch größere Kammschuppen. Sie sind Baumbewohner, halten sich aber fast immer auch in der Nähe von Gewässern auf. Seine Schuppenfärbung kann von grasgrün über grau-grün bis hin in eine rot-orange Färbung reichen. Mann nimmt an das es mit einem unterschiedlichen Futterangebot zusammen hängt.

Die männlichen Tiere haben dazu noch weitere charakteristische Merkmale: massiger Kopf mit großer Kehlwamme, sowie dicken Backen im Bereich unter dem Trommelfell, in denen Fettvorräte gespeichert werden. Leguan Männchen sind Reviertiere und dulden keine Rivalen in ihrem Revier. Sollte sich doch einer dorthin verirren wird angegriffen. Die Grünen Leguane haben außerdem ein ausgeprägtes Kommunikationsverhalten. Beispielsweise über ein unterschiedliches Kopfnicken das Kopfnicken kann man bei einigen Arten der Echesen, Agame etc. beodachen), welches je nach Bewegung von Werbe- bis zum Drohverhalten reicht.

Ein Leguan ist nicht in der Lage seine Körpertemperatur selbst herzustellen. Das Sonnen ist das wichtigste Verhalten zur Temperaturkontrolle. Schon Morgens genießt der Grüne Leguan das Sonnenlicht und erhöht so seine Körpertemperatur um die Körperfunktionen anzuregen. Den Rest des Tages verbringt er damit, zwischen Sonne und Schatten zu pendeln, um seine Temperatur zu regeln.

Es gibt zwei Unterarten des Grünen Leguan. Die Nominatform Iguana iguana iguana ist auf den Kleinen Antillen und in Südamerika verbreitet, während Iguana iguana rhinolopha vor allem in Mittelamerika heimisch ist. Beide lassen sich durch zwei bis drei bei Iguana iguana rhinolopha vorhandene, kleine „Hörner“ auf der Schnauze unterscheiden.

Steckbrief
Vorkommen: Mittelamerika und im nördlichen Südamerika
Nachwuchs: 30 bis 45 Eier



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